DIE ALZHEIMER-KRANKHEIT : Im Zusammenhang mit
Aluminium
DIE Alzheimer-Krankheit mit dem Spitznamen "Verrücktheit der
Dialysepatienten" ist die am häufigsten vorkommende Art von Verrücktheit
Sie wurde 1906 von dem deutschen Forscher Alois Alzheimer beschrieben. Heute
betrifft sie 15 bis 25 Millionen Menschen auf der Welt, davon 150 000 - 200 000 in
Frankreich. Sie bedroht 5 % der über 65 jährigen und 25 % der über 80 jährigen.
Eine an Alzheimer erkrankte Person kann noch 2 bis 20 Jahre überleben. Diese
Krankheit steht an 4. Stelle der Todesursachen, nach Herzkrankheiten, Krebs
und Hirngefässkrankheiten.
Sie folgt auf eine parzielle Zerstörung der cholinergischen Neuronen,
was bis zu 50 % Verlust der Gehirnmasse verursachen kann. Im Gegensatz zu den
?unter-cortikalen ? Krankheiten, wie die Parkinson-Krankheit, die den tiefen
Bereich des Gehirns angreifen, ist Alzheimer kortikal : die Hirnrinde (Hirncortex)
wird befallen.
Sie kann durch verschiedene Faktoren hervorgerufen werden : Viren, durch
Immunschwächen, Gefässe, neurochemische, metabolische und genetische Faktoren
( Anomalie des Chromosoms 21, die eine Überansammlung des Proteins Beta
Amyloid bewirkt), Giftigkeit einiger Metalle, besonders Aluminium und durch
"Freie Radikale(chem.)". Ausserdem ist das Risiko für die Entwicklung von
Alzheimer
bei Personnen mit mutierten Eiweissen (Apolipoprotein) 4 bis 10 mal höher.
Darüberhinaus sind Personen, die ein Hirntrauma mit Bewusstlosigkeit erlitten
haben, anfälliger für diese Krankheit.
All diese Faktoren haben Gehirnbeeinträchtigungen zur Folge : starke
Zuwachs ? im Bereich der "AMY"-Gehirnläppchen,
senile Gehirnläppchen wo sich die sogenannte Eiweisssubstanz "Amyloid" ablagert,
Entartung der Nervenfasern (die Neuronen werden von einem Fasermaterial
befallen, das eine Art von Kugeln bildet) und granulo-vasculären Fasern,
Athrophie des Hirncortex. Diese verschiedenen Symptome verursachen das
Absterben der Neuronen, besonders der pyramidenförmigen Neuronen einiger
Gebiete des Hirncortex. Es gibt in den USA auch einen Test der den
Anteil der angehäuften APP-Proteine
in den senilen Gehirnläppchen messen kann ; dieser Test hat jedoch eine Fehlerquote
von 10 bis 40 %.
Die Symptome der Alzheimer-Krankheit sind sehr unterschiedlich :
Gedächtnisschwächen,
fortschreitende intellektuelle Lücken, Sprechprobleme, Schlafstörungen,
Nichtkontrolle über sich selbst, unkontrollierte Bewegungen,
Epilepsie-Anfälle, Probleme eine Entscheidung zu treffen, Egozentrismus,
Gefrässigkeit. Es ist offensichtlich, dass all diese Störungen das sozio-
familiale Umfeld beeinträchtigen.
Alzeimer ist unheilbar. Dennoch können die Symptome mit
Tetrahydroaminoacridin (THA) tacrine, ENA 713 und Metrifonate
behandelt werden. Bei dieser Pathologie sind die nicht-medikamentösen
Mittel unbedingt anzuwenden : Präsenz, Zuhören, Sprechen.
Der vermutete Zusammenhang von Alzheimer mit Aluminium hat auch von
zahlreichen Studien bis heute nicht wirklich bewiesen werden können.
Vor allem auch, weil Aluminium ein Metall ist, das in unserem täglichen
Umfeld omnipräsent ist : Küchenutensilien, Medikamente, Kosmetikartikel,
Wasser, Lebensmittel, Lebensmittel-Zusatzstoffe, Wasserbehandlungsmittel,
aber auch Luft, Steine und Erde.
Auch heutzutage noch fragen sich die Wissenschaftler, ob Aluminium
langfristig neurotoxische Auswirkungen haben kann. 1976 wurde Aluminium
zum ersten mal verdächtigt, bei Nierenpatienten, die regelmässig zur Dialyse
gehen, eine neurologische Krankheit, eine
Encephalopathien-Epidemie, sowie eine schwere Demineralisierung der
Knochen zu verursachen ; Aluminium war in grossen Dosen im Dialyse-Wasser
enthalten und ging direkt in Blutplasma und Gehirn über. Diese Vergiftungen
sind bei einem Aluminiumgehalt von 200 Mikrogramm/Liter bis 10 Mikrogramm/Liter aufgetreten.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt den Grenzwert 0,2 mg/l, der als
Anzeigeparameter dient, und auch überschritten werden kann ; Sie definiert
auch eine Toleranzgrenze beim Missbrauch von 7 mg Aluminium pro kg des
Körpergewichtes und pro Woche.
5 % der täglichen Aluminiumzufuhr geschieht durch das Trinkwasser. Aber
in Frankreich realisierte Studien haben es ermöglicht, festzustellen, dass
Bewohner von Gemeinden, deren Trinkwasser bei einen Aluminiumgehalt von mehr
als 100 Mikrogramm/Liter liegt, mit doppelter Wahrscheinlichkeit an
Alzheimer erkranken.
Der Hauptzugang von Aluminium in den Körper ist der Weg über die Verdauung :
0,2 bis 1,5 % werden absorbiert und ins Blut geleitet.
Es muss bemerkt werden, das eine Anti-Säuretablette (Medikament gegen Sodbrennen)
bis zu 400 mg Aluminiumhydroxid enthalten kann, während man täglich 5 bis 10 mg
Aluminium über Wasser und Lebensmittel aufnimmt. Zu den Lebensmitteln mit hohem
Aluminiumgehalt gehören Tee, der mit 2 g/kg an erster Stelle steht. Es folgen
Basilikum, Spinat, Linsen und Muscheln. Aber die meisten Lebensmittel enthalten
weniger als 5 mg/kg Aluminium.
Dazu ist Säure ein Faktor, der die Aluminiumaufnahme stark erhöht, zum Beispiel
Trinkwasser mit Zitronensaft ; auch Getränkedosen, die saure Getränke enthalten
erhöhen die Aluminiumkonzentration um das fünffache von der einer
Glasflasche. Ausserdem wird empfohlen, Küchengeräte aus Inox (rostfreiem
Stahl) mit Teflonbeschichtung zu benutzen, da nach dem Kochen, säurehaltige
Lebensmittel (z.B. Tomate) in Aluminiumtöpfen einen höheren Gehalt
dieses Metalls haben.
Die Atemwege sind es bei Berufstätigen in der Aluminiumindustrie : das Einatmen hoher
Dosen dieser Partikel erhöht das Risiko für Hirnschwund.
Ausserdem, was die Aufnahme über die Haut betrifft, haben Studien herausgefunden, das das
Benutzen von Antischweissmitteln und Deodorants in Sprayform, als Deoroller
oder als Creme das Risiko Alzheimer zu bekommen schafft. Die Mehrheit dieser
Produkte enthält etwa 20 % Aluminiumchlorid.
Eine alarmierende Neuigkeit : Forscher haben kürzlich bewiesen, dass das
Aluminium bei Tieren die Plazentawand durchdringt und sich im Foetus, besonders im Gehirn der Tiere deren Mutter mit Aluminium Haut-Kontakt
hatte, ansammelt.
Als Schlussfolgerung raten wir den Konsumenten, sich vorsichtig zu
verhalten indem sie ihren Kontakt mit Aluminium so gut wie möglich
einschränken. Dazu wollen wir Sie darauf hinweisen, dass es auch
Anti-Schweissmittel ohne Aluminiumgehalt gibt : dies kann auf der
Packungsbeilage nachgeprüft werden. Im Gegensatz zu den Antisäuremitteln,
die lösliches also vom Körper aufnehmbares Aluminiumhydroxid enthalten,
wie Maalox und Finidol, gibt es auch andere, die Aluminium-Phosphate oder
-Silikate beinhalten, z.B. Gastropax und Phosphalugel. Schliesslich sollte
man die oben genannten Lebensmittel mit hohem Aluminiumgehalt nicht zusammen
mit Säurehaltigem wie z.B. Zitronensaft essen.
Adresse :
France-Alzheimer
21, boulevard Montmartre
75002 Paris
Montpellier - Juni 2000
Diana BOUAYAD-AMINE
Übersetzung ins Deutsche : Effi Ottmüller
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